Projekte

Wir helfen unseren Kunden, neue Organisationen aufzubauen, Förderinstrumente optimal zu gestalten oder  Mitarbeiter für die Energiewende fit zu machen.

Umweltbundesamt - Bestandsaufnahme und orientierende Bewertung dezentraler Energiemanagementsysteme

Die Energiebranche befindet sich im Umbruch, angetrieben durch technische Entwicklungen wie (verteilte) erneuerbare Energien, Digitalisierung und politische Ziele wie Klimaschutz und Ausstieg aus der Kernkraft. In diesem Zuge sind allein in Deutschland mehr als 1,5 Millionen dezentrale Kraftwerke entstanden, Tendenz weiter steigend. Diese dezentralen Anlagen werden mehr und mehr mit intelligenten Regelungen ausgestattet, die über die bloße Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Kraftwerkes hinaus auch Regelungsaufgaben im Umfeld der Kraftwerke wahrnehmen. So werden z.B. Verbraucher und Speicher so geregelt, dass der Eigenverbrauch des Stroms aus den dezentralen Kraftwerken maximiert wird.

Die Kurzstudie, die zusammen mit dem Öko-Institut in Freiburg verfasst wurde, stellt in einer Marktübersicht die unterschiedlichen Spielarten dezentraler Energiemanagementsysteme dar. Es wurden mögliche Wechselwirkungen dieser Energiemanagementsysteme mit der übergeordneten zentralen Versorgung bewertet. In einem Ausblick wurden offene Fragen skizziert, die im Rahmen einer Langstudie zu diesem Thema vertieft beantwortet werden sollten.

Aufgabe:

Erstellung einer Kurzstudie mit dem Überblick über dezentrale Energiemanagementsysteme, Präsentation der Ergebnisse bei dem Kunden, Link zur Studie

 

Kunde:
Umweltbundesamt (UBA), Dessau

Jahr: 2016

Antragsberatung für die
Stadtwerke Heidelberg

Für Netzbetreiber und Energieversorger ergeben sich zunehmend Herausforderungen, die sich durch hohe Anteile Erneuerbarer Energien wie auch der Digitalisierung ergeben. Die Stadtwerke Heidelberg stellen sich dieser Herausforderung und planen die Umsetzung innovativer Konzepte in den Bereichen Quartiersversorgung, Mobilität und vernetzte Energiedaten.

Für die Stadtwerke Heidelberg wurden für die Förderprogramme „Smart Grids Forschung – digital vernetzt“ und „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ insgesamt drei Projektskizzen eingereicht: Ein innovativer Netzbaustein aus Batteriespeicher und regelbarem Ortsnetztransformator (rONT) soll erforscht werden zum Ziel, eine Open Source Datenplattform für Echtzeitdaten mit Energiebezug soll aufgebaut werden und in einem dritten Vorhaben ein Quartier auf einer Konversionsfläche zu einem vollvernetzten „Energiequartier“ mit integriertem Daten- und Mobilitätskonzept ausgebaut werden, einem in Europa einzigartigen Leuchtturmprojekt.

Aufgabe:
Konzeptionelle Entwicklung der Anträge gemeinsam mit den Stadtwerken Heidelberg und Erstellung abgabefertiger, ausgearbeiteter Projektskizzen.

Kunde: Stadtwerke Heidelberg

Jahr: 2016

CALLIA - Offene Elektrizitätsmärkte mit direkter Interaktion zwischen Verteilnetzbetreibern zur Integration von Erneuerbaren Energien

CALLIA ist ein europäisches Smart Grids-Projekt im Rahmen des ERA-Net Smart Grids Plus-Programmes der Europäischen Union. Ziel ist es, die grenzüberschreitende Integration Erneuerbarer Energien auf Verteilnetzebene zu verbessern und die technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen dafür zu etablieren.

Im November 2015 wurde CALLIA zusammen mit 20 weiteren Vorhaben aus 50 gestellten Anträgen von ERA-Net ausgewählt und ist zum 1. Juli 2016 an den Start gegangen. Zwölf Projektpartner aus Belgien, Deutschland, Österreich und der Türkei arbeiten an der Umsetzung von CALLIA mit einem Budget von ca. 4.8 Mio. €.

Dr. Langniß – Energie & Analyse war federführend an Skizzenerstellung und Antragstellung beteiligt und hat zusammen mit dem ISC Konstanz die Projektkoordination übernommen.

https://callia.info/en/

Aufgaben:

  • Vergleich und Harmonisierung von Verfahren zur Abstimmung zwischen Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern
  • Integration von Multiagentensystemen in Übertragungs- und Verteilnetzen
  • Erstellung eines transnationalen Verwertungsplanes
  • Experten für Energiepolitik und Energiesysteme
  • Skizzenentwicklung

Jahr:
2015 (Skizzenphase)
2016 (Antragsphase)
2016 - 2019 (Projektphase)

Geschäftsmodelle für Energieversorgungsunternehmen in Entwicklungsländern

Dezentrale Erzeugungstechnologien auf der Basis erneuerbarer Energien ermöglichen es Verbrauchern in Entwicklungsländern eine günstige Stromversorgung unabhängig vom
teilweise instabilen zentralen Stromnetz zu erhalten. Durch die Nutzung dieser neuen Technologien ergibt sich für Kraftwerksinvestitionen und damit für die angestammten Energieversorger ein neues Marktumfeld.

In einer Kurzstudie werden die Problemstellungen detailliert aufgezeigt. Dabei werden insbesondere die sich aus der Energiewende ergebenden Herausforderungen an Energieversorger in Deutschland dargestellt. Anhand ausgewählter Fallstudien werden Lösungsansätze und neue Geschäftsmodelle skizziert. Es werden mögliche Szenarien entwickelt und Handlungsoptionen für Energieversorger und Finanzierungsgeber präsentiert.
Ergebnisse werden in einem Bericht auf Englisch dokumentiert und in Form einer PowerPoint-Präsentation dem Auftraggeber präsentiert.

Aufgabe:

Experte für Energiepolitik und Energiesysteme und die Erstellung einer Kurzstudie, welche die Problemstellung aufzeigt, Optionen skizziert und Lösungsansätze bietet.

Kunde:

KfW Entwicklungsbank

Jahr:
2015 - 2016

Die Energiewende gestalten...

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