Projekte

Wir helfen unseren Kunden, neue Organisationen aufzubauen, Förderinstrumente optimal zu gestalten oder  Mitarbeiter für die Energiewende fit zu machen.

Sektorkopplung und Nachbarschaft mit Blockchain Token in einem Innovationsquartier - Skizzenerstellung im Ideenwettbewerb „Reallabore der Energiewende“

In einem Innovationsquartier in einem deutschen Ballungsraum wird ein sektorübergreifendes, interaktives Energiekonzept umgesetzt. Dabei werden datengetriebene Technologien systemunterstützend eingesetzt und bewertet: ein Building Information Model (BIM), zeitlich hochauflösende Mess- und Regelkonzepte für das Energiemanagement und Blockchain für den agentenbasierten Handel mit Energieressourcen. Die Energieversorgung umfasst einen vollständig auf erneuerbaren Energien optimierten Einsatz von PVT-Kollektoren zur kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung, ein Low-Ex System zur kombinierten Wärme- und Kälteversorgung sowie die Entwicklung optimaler Betriebsstrategien unter Verwendung von künstlicher Intelligenz. Auf der Basis von Blockchain-Technologie wird ein lokaler Marktplatz geschaffen, auf dem Akteure oder Assets aus dem Quartier und dessen Nachbarschaft automatisiert energiebezogene Transaktionen ausführen können. Sustainability Tokens sollen als Quartierswährung nachhaltiges Verhalten anreizen und belohnen.

Der Projektleiter für die Quartiersentwicklung hat Dr. Langniß - Energie & Analyse mit der Koordination des Förderantrags im Ideenwettbewerb des BMWi beauftragt. Ein Konsortium aus acht Partnern, darunter Technologieunternehmen, Forschungseinrichtungen sowie ein Regionalentwickler, haben das Vorhaben gemeinsam konzipiert.

Aufgaben:

  • Konzeption des Förderprojekts auf Basis der Planung für die Quartiersentwicklung
  • Akquise zusätzlicher Partner im Umfeld eines bestehenden Unternehmens- und Wissenschaftler-Konsortiums
  • Koordination der Skizzenerstellung und -einreichung

Kunde: ein Immobilienplaner und -entwickler

Jahr: 2019

 

Scoping Mission für Regionale Strategie und Aktionsplan im Bereich Energieeffizienz in der Caribbean Community (CARICOM)

Die Mitgliedsstaaten der Caribbean Community (CARICOM) weisen hohe Energieeinsparungspotenziale auf. Von einer regionalen Koordinierung der nationalen Bemühungen wird eine beschleunigte Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen erwartet.

Im Rahmen einer sogenannten Scoping Mission für die European Union Energy Initiative (EUEI) wurde abgeschätzt, welche Potenziale für Energieeffizienz in unterschiedlichen Sektoren vorliegen, den Status von Politiken, Regulierungen und Programmen analysiert, die institutionelle Kapazität in der Region bewertet und darauf aufbauend Empfehlungen für die Erstellung einer regionalen Energieeffizienzstrategie erarbeitet.

Nach umfangreichen Auswertung von Studien und anderen Dokumenten wurden wichtige Akteure in der Region persönlich oder über Telefon strukturiert befragt. Die Ergebnisse wurden in Form eines Berichtes und einer Präsentation sowie einer Project Information Note dokumentiert. Für die Erstellung der eigentlichen Strategie wurde ein Ausschreibungstext vorbereitet.

Aufgabe:

Erstellung eines Berichtes mit Problemstellung und Empfehlungen; Erstellung von Terms of Reference für Regionale Strategie und Aktionsplan bezüglich der Energieeffizienz

Kunde:
European Union Energy Initiative Project Development Facility (EUEI PDF), Eschborn

Jahr: 2016


 

Umweltbundesamt - Bestandsaufnahme und orientierende Bewertung dezentraler Energiemanagementsysteme

Die Energiebranche befindet sich im Umbruch, angetrieben durch technische Entwicklungen wie (verteilte) erneuerbare Energien, Digitalisierung und politische Ziele wie Klimaschutz und Ausstieg aus der Kernkraft. In diesem Zuge sind allein in Deutschland mehr als 1,5 Millionen dezentrale Kraftwerke entstanden, Tendenz weiter steigend. Diese dezentralen Anlagen werden mehr und mehr mit intelligenten Regelungen ausgestattet, die über die bloße Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des Kraftwerkes hinaus auch Regelungsaufgaben im Umfeld der Kraftwerke wahrnehmen. So werden z.B. Verbraucher und Speicher so geregelt, dass der Eigenverbrauch des Stroms aus den dezentralen Kraftwerken maximiert wird.

Die Kurzstudie, die zusammen mit dem Öko-Institut in Freiburg verfasst wurde, stellt in einer Marktübersicht die unterschiedlichen Spielarten dezentraler Energiemanagementsysteme dar. Es wurden mögliche Wechselwirkungen dieser Energiemanagementsysteme mit der übergeordneten zentralen Versorgung bewertet. In einem Ausblick wurden offene Fragen skizziert, die im Rahmen einer Langstudie zu diesem Thema vertieft beantwortet werden sollten.

Aufgabe:

Erstellung einer Kurzstudie mit dem Überblick über dezentrale Energiemanagementsysteme, Präsentation der Ergebnisse bei dem Kunden, Link zur Studie

 

Kunde:
Umweltbundesamt (UBA), Dessau

Jahr: 2016

Antragsberatung für die
Stadtwerke Heidelberg

Für Netzbetreiber und Energieversorger ergeben sich zunehmend Herausforderungen, die sich durch hohe Anteile Erneuerbarer Energien wie auch der Digitalisierung ergeben. Die Stadtwerke Heidelberg stellen sich dieser Herausforderung und planen die Umsetzung innovativer Konzepte in den Bereichen Quartiersversorgung, Mobilität und vernetzte Energiedaten.

Für die Stadtwerke Heidelberg wurden für die Förderprogramme „Smart Grids Forschung – digital vernetzt“ und „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ insgesamt drei Projektskizzen eingereicht: Ein innovativer Netzbaustein aus Batteriespeicher und regelbarem Ortsnetztransformator (rONT) soll erforscht werden zum Ziel, eine Open Source Datenplattform für Echtzeitdaten mit Energiebezug soll aufgebaut werden und in einem dritten Vorhaben ein Quartier auf einer Konversionsfläche zu einem vollvernetzten „Energiequartier“ mit integriertem Daten- und Mobilitätskonzept ausgebaut werden, einem in Europa einzigartigen Leuchtturmprojekt.

Aufgabe:
Konzeptionelle Entwicklung der Anträge gemeinsam mit den Stadtwerken Heidelberg und Erstellung abgabefertiger, ausgearbeiteter Projektskizzen.

Kunde: Stadtwerke Heidelberg

Jahr: 2016

Die Energiewende gestalten...

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